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Gardinenhaus24 Fachlexikon

Store

MONTAGE
Innenlauf / Stange
MATERIAL
Gewebe / Polyester
EIGENSCHAFT
Pflegeleicht 30°C
EINSATZ
Raumgestaltung

Was ist ein Store?

Ein Store, im umgangssprachlichen Gebrauch oft auch als Gardine, Scheibengardine oder Vorhang bezeichnet, ist ein textiles Element der Fenstergestaltung, dessen primäre Funktion in der Schaffung von Sichtschutz und der sanften Filterung von Tageslicht liegt. Im Gegensatz zu einer blickdichten Übergardine oder einem Verdunkelungsrollo zeichnet sich ein Store durch seine Transparenz oder Halbtransparenz aus. Er ermöglicht den Blick nach außen, schützt jedoch gleichzeitig vor neugierigen Blicken von außen und mildert direktes Sonnenlicht, ohne den Raum stark abzudunkeln.

Der Begriff "Store" selbst ist französischen Ursprungs und bedeutet eigentlich "Jalousie" oder "Rollo", hat sich im deutschen Raum jedoch für diese spezifische Art des Fensterschmucks etabliert. Ein klassischer Store besteht meist aus feinem, leichtem Gewebe, das in der Regel hell oder weiß ist, um die Helligkeit im Raum zu bewahren. Er fällt weich und kann entweder glatt gespannt oder mit dekorativen Falten und Kräuselungen versehen sein.

Die Abgrenzung zu anderen Fensterbehängen ist wichtig: Während ein Store primär Licht hereinlässt und Sichtschutz bietet, sind Übergardinen (oft auch als Vorhänge bezeichnet) in der Regel blickdicht und dienen der Verdunkelung, dem Wärmeschutz oder der reinen Dekoration. Plissees und Rollos bieten meist präziseren Licht- und Sichtschutz durch ihre variablen Einstellmöglichkeiten und sind oft funktionaler, während der Store den Schwerpunkt auf eine wohnliche und dekorative Ästhetik legt. Er rahmt das Fenster ein, schafft eine weiche Atmosphäre und ist ein elementarer Bestandteil vieler Raumkonzepte.

Eigenschaften & Materialien

Die Vielseitigkeit eines Stores ergibt sich aus der breiten Palette an Materialien, Webarten und Ausrüstungen, die seine Optik, Haptik und funktionellen Eigenschaften maßgeblich bestimmen.

Materialien von Store-Stoffen

  • Polyester: Dies ist das am häufigsten verwendete Material für Store-Stoffe. Polyester ist äußerst pflegeleicht, strapazierfähig, formstabil, lichtecht und knitterarm. Es widersteht Feuchtigkeit und UV-Strahlung gut, was es ideal für sonnenexponierte Fenster macht. Moderne Polyesterfasern können dabei eine sehr natürliche Haptik entwickeln.
  • Baumwolle: Für einen natürlicheren Look wird auch Baumwolle eingesetzt, oft in Mischgeweben. Baumwolle ist atmungsaktiv und bietet eine angenehme Haptik, ist jedoch anfälliger für Knittern und kann bei direkter Sonneneinstrahlung stärker ausbleichen.
  • Leinen und Halbleinen: Diese Materialien verleihen dem Store eine edle, natürliche Struktur und eine leicht rustikale Anmutung. Sie sind atmungsaktiv, aber ebenfalls knitteranfälliger und erfordern oft eine spezifischere Pflege.
  • Mischgewebe: Oft werden Fasern wie Polyester mit Baumwolle oder Leinen gemischt, um die positiven Eigenschaften beider Materialien zu vereinen – beispielsweise die Pflegeleichtigkeit von Polyester mit dem natürlichen Griff von Baumwolle.

Transparenzgrade & Webarten

Der Grad der Transparenz ist ein entscheidendes Merkmal eines Stores:

  • Voile: Voile-Store-Stoffe sind sehr fein und locker gewebt, was ihnen eine hohe Transparenz verleiht. Sie lassen viel Licht durch und bieten einen sanften Sichtschutz, der tagsüber meist ausreicht. Sie fallen sehr leicht und luftig.
  • Organza: Organza-Store-Stoffe sind ebenfalls sehr transparent, haben aber oft einen steiferen Griff und einen leichten Schimmer, der sie besonders elegant wirken lässt.
  • Halbtransparent: Diese Store-Stoffe sind dichter gewebt als Voile, lassen aber immer noch reichlich Tageslicht in den Raum. Sie bieten einen erhöhten Sichtschutz, bei dem Konturen von außen nur noch schemenhaft zu erkennen sind.
  • Batist: Batist-Store-Stoffe sind feinfädig und dicht gewebt, was ihnen einen matten, eleganten Look und eine etwas geringere Transparenz als Voile verleiht.
  • Spitzen- und Stickerei-Store: Diese Store-Varianten zeichnen sich durch aufwendige Muster und Verzierungen aus. Sie sind oft halbtransparent und dienen primär der Dekoration, wobei der Sichtschutz durch das Muster verstärkt wird.
  • Crêpe oder Crash-Optik: Moderne Store-Stoffe können auch eine absichtlich unregelmäßige, zerknitterte Struktur aufweisen, die ihnen eine lebendige und legere Ästhetik verleiht und das Bügeln überflüssig macht.

Spezielle Ausrüstungen

Neben den Grundmaterialien können Store-Stoffe mit verschiedenen Ausrüstungen versehen sein, die ihre Funktionalität erweitern:

  • Permanente Faser-Ausrüstung: Für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden, Hotels oder dort, wo erhöhte Sicherheitsanforderungen gelten, gibt es Store-Stoffe mit einer permanenten Faser-Ausrüstung, die die Brandschutzeigenschaften des Gewebes verbessert. Diese Eigenschaften sind nicht auswaschbar. Je nach Landesrecht, Gebäudeart und Brandschutzkonzept können besondere Anforderungen an die Brandschutzausrüstung gelten.
  • Easy-Care-Ausrüstung: Diese Behandlung macht den Store noch pflegeleichter, reduziert das Knittern und beschleunigt das Trocknen.
  • Antistatische Ausrüstung: Verhindert das Anziehen von Staub und Flusen, was die Pflege erleichtert.

Die Wahl des richtigen Materials und der passenden Webart für einen Store hängt stark vom gewünschten Ambiente, dem Grad des benötigten Sichtschutzes und den praktischen Anforderungen an die Pflege ab.

Einsatzgebiete & Verwendung

Der Store ist ein vielseitiges Gestaltungselement, das in nahezu jedem Raum seine Berechtigung findet und verschiedene Funktionen erfüllen kann. Seine Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Einrichtungsstile und Raumanforderungen macht ihn zu einem Klassiker der Fensterdekoration.

In welchen Räumen kommt ein Store zum Einsatz?

  • Wohnzimmer: Hier dient der Store oft als dekorativer Rahmen für das Fenster, der eine wohnliche Atmosphäre schafft. Er filtert das Tageslicht angenehm und schützt tagsüber vor unerwünschten Blicken, ohne den Raum zu verdunkeln.
  • Schlafzimmer: Im Schlafzimmer bietet ein Store tagsüber Privatsphäre. Oft wird er hier mit einer blickdichten Übergardine kombiniert, die für die notwendige Verdunkelung in der Nacht sorgt.
  • Küche: Besonders Kurzstore oder Bistrogardinen sind in Küchen beliebt. Sie bieten Sichtschutz am unteren Fensterbereich, ohne die Arbeitsflächen zu beeinträchtigen oder zu viel Licht wegzunehmen. Die pflegeleichten Polyester-Stoffe sind hier von Vorteil.
  • Badezimmer: Ein feuchtraumgeeigneter, halbtransparenter Store schützt vor Blicken und lässt gleichzeitig genügend Licht herein. Materialien, die schnell trocknen und schimmelresistent sind, sind hier erste Wahl.
  • Kinderzimmer: Hier kann ein Store mit kindgerechten Mustern oder Farben eine fröhliche Atmosphäre schaffen. Er hilft, blendendes Sonnenlicht zu mindern, was besonders beim Spielen oder Schlafen wichtig ist.
  • Büro / Arbeitszimmer: Ein schlichter, eleganter Store filtert grelles Licht und reduziert Reflexionen auf Bildschirmen, ohne den Raum hermetisch abzuriegeln. Dies schafft eine angenehme Arbeitsumgebung.
  • Gewerbliche Räume: In Arztpraxen, Kanzleien oder Geschäften werden oft dezente Store-Lösungen eingesetzt, die eine professionelle und einladende Atmosphäre schaffen und gleichzeitig funktionellen Sichtschutz bieten. Hier kommen oft Stoffe mit permanenter Faser-Ausrüstung zum Tragen, um den erhöhten Sicherheitsanforderungen zu genügen.

Funktionen des Stores

Die Hauptfunktionen eines Stores umfassen:

  • Sichtschutz: Dies ist die Kernfunktion. Ein Store bewahrt die Privatsphäre, indem er unerwünschte Einblicke von außen verhindert, ohne den Blick nach draußen vollständig zu versperren.
  • Blendschutz: Er mildert direktes und grelles Sonnenlicht, das sonst blendend wirken oder zu Überhitzung führen könnte.
  • Dekoration: Als textiles Element trägt der Store maßgeblich zur Raumgestaltung bei. Er verleiht dem Raum Weichheit, Farbe und Struktur und kann ein Fenster zu einem echten Blickfang machen.
  • Lichtlenkung: Durch seine Transparenz lässt der Store Tageslicht hinein, verteilt es aber sanfter und diffuser im Raum.
  • Akustik: Obwohl die Wirkung geringer ist als bei dicken Vorhängen, kann auch ein Store dazu beitragen, den Schall in einem Raum zu dämpfen und die Akustik leicht zu verbessern.
  • Leichter Wärmeschutz: Im Winter kann ein Store eine minimale zusätzliche Barriere gegen Kälte am Fenster darstellen; im Sommer kann er die direkte Sonneneinstrahlung und damit die Aufheizung des Raumes leicht reduzieren.

Montagearten und Kombinationen

Store-Stoffe können auf vielfältige Weise montiert werden:

  • An Gardinenstangen: Mittels Ringen mit Clips, Ösen, Schlaufen oder einem Tunnelzug wird der Store an einer Gardinenstange befestigt.
  • An Gardinenschienen: Hier wird der Store mit Gleitern oder Rollen in einer Schiene geführt, was einen besonders leichten Lauf ermöglicht.
  • Mit Vitragestangen: Insbesondere Kurzstore oder Bistrogardinen werden oft mit dünnen Vitragestangen direkt am Fensterrahmen befestigt, oben und/oder unten.
  • Kombinationen: Ein Store lässt sich hervorragend mit blickdichten Übergardinen, Rollos, Plissees oder Jalousien kombinieren, um ein flexibles System für Sicht-, Sonnen- und Verdunkelungsschutz zu schaffen. Er dient dabei oft als "Basis" der Fenstergestaltung.

Kaufberatung: Worauf achten?

Die Auswahl des richtigen Stores ist entscheidend für die gewünschte Ästhetik und Funktionalität im Raum. Bei der Kaufentscheidung sollten verschiedene Qualitätsmerkmale, Preisklassen und persönliche Vorlieben berücksichtigt werden.

Qualitätsmerkmale eines Stores

Ein hochwertiger Store zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Materialzusammensetzung: Achten Sie auf das Etikett. Reine Polyester-Store-Stoffe sind oft besonders pflegeleicht und lichtbeständig. Mischgewebe können die Vorteile verschiedener Fasern kombinieren. Naturfasern bieten eine besondere Haptik, können aber anspruchsvoller in der Pflege sein.
  • Verarbeitungsqualität: Überprüfen Sie die Säume. Diese sollten sauber, gerade und stabil genäht sein, ohne lose Fäden oder ungleichmäßige Stichbilder. Die Webart des Stoffes sollte gleichmäßig sein, ohne Verdickungen, Löcher oder Fadenzieher.
  • Fall und Drapierbarkeit: Ein qualitativ guter Store-Stoff fällt geschmeidig und bildet schöne, weiche Falten. Er sollte sich gut drapieren lassen und seine Form behalten.
  • Lichtechtheit: Insbesondere bei farbigen Store-Stoffen ist die Lichtechtheit wichtig, damit die Farbe auch bei intensiver Sonneneinstrahlung nicht verblasst. Hochwertige Polyesterfasern sind hier oft im Vorteil.
  • Pflegeleichtigkeit: Prüfen Sie die Waschanleitung. Ein Store, der maschinenwaschbar ist, erleichtert die langfristige Pflege erheblich.
  • Geruchsneutralität: Ein neuer Store sollte keinen unangenehmen chemischen Geruch aufweisen. Dies ist oft ein Hinweis auf minderwertige Produktion oder Ausrüstung.
  • Zertifizierungen: Achten Sie auf mögliche Zertifizierungen wie den OEKO-TEX Standard 100, der die Schadstofffreiheit des Produktes bescheinigt. Bei gewerblichem Einsatz sind gegebenenfalls Zertifikate für die permanente Faser-Ausrüstung (Brandschutz) relevant. Je nach Landesrecht, Gebäudeart und Brandschutzkonzept können besondere Anforderungen gelten.

Preisklassen und deren Einflussfaktoren

Die Preisspanne für Store-Stoffe ist groß und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

  • Material: Synthetische Fasern wie Polyester sind in der Regel günstiger als hochwertige Naturfasern oder spezielle Mischgewebe.
  • Webart und Design: Aufwendige Webarten, Stickereien oder besondere Strukturen (z.B. Jacquard-Muster) erhöhen den Preis.
  • Marke und Herkunftsland: Renommierte Hersteller oder europäische Produktion können einen höheren Preis rechtfertigen.
  • Konfektionierung: Fertigstore sind meist günstiger als Maßanfertigungen, da diese individuelle Zuschnitte, Näharbeiten und oft auch Beratung umfassen.
  • Spezialausrüstungen: Ein Store mit permanenter Faser-Ausrüstung oder anderen funktionalen Behandlungen ist teurer in der Anschaffung.

Tipps für die Auswahl des Stores

  • Raum und Funktion: Überlegen Sie, welche Funktion der Store im jeweiligen Raum erfüllen soll. Benötigen Sie maximalen Sichtschutz oder nur eine leichte Auflockerung des Fensters? Wie viel Licht soll durchgelassen werden?
  • Stil und Harmonie: Der Store sollte zum Einrichtungsstil des Raumes passen. Ein schlichter Voile fügt sich fast überall ein, während ein Store mit Spitze eher zu einem klassischen oder romantischen Ambiente passt.
  • Muster und Farbe: Helle und unifarbene Store-Stoffe lassen Räume größer und lichter wirken. Muster können Akzente setzen, sollten aber nicht überladen wirken. Beachten Sie, dass die Farbe im Sonnenlicht anders wirken kann als im Geschäft.
  • Die richtige Breite: Für einen schönen Faltenwurf sollte die Stoffbreite des Stores das 1,5- bis 3-fache der Fensterbreite betragen. Bei schmalen Fenstern kann auch das 2,5-fache noch harmonisch wirken, bei sehr breiten Fenstern oft das 1,5-fache. Weniger als das 1,5-fache lässt den Store oft zu gestrafft und sparsam wirken.
  • Die richtige Höhe: Ein Langstore reicht traditionell bis kurz über den Fußboden. Ein Kurzstore kann bis zur Fensterbank oder darüber hinaus reichen. Messen Sie von der Oberkante der Gardinenstange/Schiene bis zur gewünschten Endhöhe. Berücksichtigen Sie gegebenenfalls einen Saum für die Stange oder ein Kräuselband.
  • Musterrapport: Bei gemusterten Stoffen ist der Rapport (Wiederholung des Musters) zu beachten, um ein stimmiges Gesamtbild zu erhalten und den Stoff effizient zuzuschneiden.
  • Fachberatung nutzen: Gerade bei Maßanfertigungen oder komplexen Fensterformen ist die Beratung durch einen Raumausstatter oder Fachhändler Gold wert. Sie können professionell ausmessen, Stoffmuster zeigen und über die besten Montagelösungen für Ihren Store beraten.

Pflege & Handhabung

Die richtige Pflege und Handhabung eines Stores ist entscheidend, um seine Schönheit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Die meisten modernen Store-Stoffe sind pflegeleicht, doch gibt es einige grundlegende Regeln, die beachtet werden sollten.

Reinigung des Stores

Die wichtigste Regel: Beachten Sie immer die Pflegehinweise auf dem Etikett des Stores! Diese sind spezifisch für das Material und die Ausrüstung des Stoffes.

  • Regelmäßiges Entstauben: Ein Store sollte regelmäßig entstaubt werden, beispielsweise mit einem weichen Bürstenaufsatz des Staubsaugers auf niedriger Stufe oder durch Ausschütteln im Freien. Das reduziert die Häufigkeit der Wäsche.
  • Vor der Wäsche: Entfernen Sie alle Gardinenröllchen, Gleiter oder sonstige Metallteile, die sich am Store befinden. Stark verschmutzte Stellen können vorsichtig vorbehandelt werden. Wenn der Store Ösen besitzt, prüfen Sie, ob diese zum Waschen geeignet sind oder ob sie entfernt werden müssen.
  • Waschen:
    • Waschtemperatur: Die meisten Store-Stoffe aus Polyester können bei 30°C im Schonwaschgang gewaschen werden. Einige Naturfasern benötigen eine Kaltwäsche. Höhere Temperaturen können zum Einlaufen oder Beschädigen des Stoffes führen.
    • Waschmittel: Verwenden Sie ein Feinwaschmittel ohne optische Aufheller, insbesondere bei farbigen oder naturfarbenen Stores, um Ausbleichen oder Verfärbungen zu vermeiden. Weiße Stores können manchmal von einem speziellen Gardinenwaschmittel mit milden Aufhellern profitieren, dies sollte jedoch sparsam und gemäß Herstellerangaben eingesetzt werden.
    • Beladung der Maschine: Überladen Sie die Waschmaschine nicht. Der Store sollte genügend Platz haben, um sich frei zu bewegen und sauber gespült zu werden.
    • Schleudern: Schleudern Sie den Store nur bei niedriger Drehzahl oder verzichten Sie ganz darauf, um Knitterfalten zu minimieren und den Stoff zu schonen.
  • Trocknen:
    • Lufttrocknung: Am besten ist es, den Store noch feucht wieder aufzuhängen. Das Eigengewicht zieht Falten glatt und erspart oft das Bügeln.
    • Vorsicht bei Wäschetrocknern: Die meisten Store-Stoffe sind nicht für den Wäschetrockner geeignet, da hohe Temperaturen Fasern schädigen oder zum Einlaufen führen können. Wenn das Etikett eine Trocknung im Tumbler erlaubt, dann nur bei niedrigster Temperatur.
  • Bügeln:
    • Viele Polyester-Stores benötigen bei richtiger Trocknung kein Bügeln.
    • Falls doch nötig, bügeln Sie den Store auf niedrigster Stufe (Synthetik-Einstellung) und verwenden Sie gegebenenfalls ein feuchtes Tuch zwischen Bügeleisen und Stoff, um Glanzstellen zu vermeiden.

Montage und Verarbeitung

Die korrekte Montage des Stores ist ebenso wichtig wie seine Pflege:

  • Maß nehmen: Messen Sie sorgfältig die Breite und Höhe des Fensters und die gewünschte Länge des Stores (bis zur Fensterbank, bis zum Boden oder dazwischen). Berücksichtigen Sie dabei die Kräuselung und die Art der Aufhängung.
  • Kräuselband: Viele Store-Stoffe werden mit einem Kräuselband versehen, das nach dem Nähen zu gewünschten Falten gezogen wird. Achten Sie auf gleichmäßiges Ziehen der Fäden.
  • Aufhängung: Ob Gardinenstange, -schiene oder Vitragestange – stellen Sie sicher, dass die Befestigung stabil und waagerecht ist.
  • Professionelle Hilfe: Wenn Sie unsicher sind, wie Sie Ihren Store am besten verarbeiten oder montieren sollen, oder wenn es sich um eine komplexe Fensterform handelt, ziehen Sie einen Raumausstatter zu Rate. Diese Fachleute können nicht nur professionell nähen und montieren, sondern auch bei der Auswahl der passenden Aufhängung beraten.

Haeufige Fragen zu Store

Was ist der Unterschied zwischen einem Store und einer Übergardine?

Ein Store ist in der Regel ein transparenter oder halbtransparenter Fensterbehang, der Tageslicht durchlässt und primär Sicht- und Blendschutz bietet. Eine Übergardine hingegen ist meist blickdicht, dient der Verdunkelung, dem Wärmeschutz und einer stärkeren optischen Abgrenzung oder Dekoration des Raumes.

Welche Stoffbreite benötige ich für meinen Store, um einen schönen Faltenwurf zu erzielen?

Um einen ansprechenden Faltenwurf zu erzielen, sollte die Stoffbreite Ihres Stores in der Regel das 1,5-fache bis 3-fache der tatsächlichen Fenster- oder Schienenbreite betragen. Ein Wert von ca. 2-2,5-fach ist oft ein guter Kompromiss zwischen Fülle und Materialverbrauch.

Kann ich einen Store selbst kürzen und nähen?

Ja, mit grundlegenden Nähkenntnissen lässt sich ein Store in der Regel selbst kürzen und säumen. Viele Fertigstore sind bereits mit einem Saum zum Kürzen vorbereitet. Bei speziellen Stoffen oder aufwendigen Kräuselbändern kann es jedoch ratsam sein, einen professionellen Raumausstatter zu beauftragt, um ein optimales Ergebnis zu gewährleisten.

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